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Was ist Schaumzucker eigentlich?

schaumzucker

Schon vor über 2000 Jahren nutzten die alten Ägypter den Saft der Eibischpflanze (Althaea officinalis), um daraus ein süßes, heilendes Konfekt herzustellen. Dieser Pflanzensaft wurde mit Honig und Nüssen vermischt – das Ganze war aber damals noch eher ein Arzneimittel als eine Nascherei.

Im 19. Jahrhundert begannen französische Süßwarenhersteller, das Prinzip aufzugreifen – allerdings ersetzten sie die mühsam gewonnene Eibischwurzel bald durch geschlagenes Eiweiß und Zucker, um die Masse fluffiger zu machen. Dieses Rezept entwickelte sich schnell weiter, und die Produktion wurde industrialisiert.

Die deutsche Variante, der sogenannte Mäusespeck, etablierte sich besonders in den 1950er- und 60er-Jahren. Hersteller wie Haribo oder kleinere Confiserien entwickelten eigene Versionen – meist bunter, fester und ohne Rösten gedacht.

Schaumzucker besteht im Wesentlichen aus Zucker, Glukosesirup, Wasser und einem aufgeschlagenen Protein – meistens Gelatine oder Eiweiß. Das macht ihn so herrlich luftig und weich. Durch das Aufschlagen der Masse entsteht diese typische fluffige Konsistenz, die wir so lieben. Bei vielen Produkten sorgen zusätzlich Aromen, Lebensmittelfarben und Fruchtsäfte für den besonderen Geschmack und das bunte Aussehen.

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Mäusespeck oder Marshmallows – was ist der Unterschied?

Gute Frage! Beide bestehen zwar aus einer sehr ähnlichen Grundmasse, doch es gibt kleine, feine Unterschiede. Mäusespeck ist in der Regel etwas fester und häufig bunt geschichtet – so wie du ihn vielleicht aus Kindheitstagen kennst. Marshmallows hingegen sind besonders weich und eignen sich hervorragend zum Rösten. Du findest bei uns beide Varianten – zum Beispiel die Haribo Chamallows Barbecue.

Die meisten Schaumzucker-Produkte sind für Kinder absolut unbedenklich – sie lieben das weiche Gefühl und die süßen Farben. Schwangere dürfen natürlich auch zugreifen, solange keine Allergien oder spezielle Diäten bestehen. Achte bei Bedarf einfach auf die Zutatenliste und wähle Produkte ohne Farbstoffe wie E120 oder künstliche Aromen.

Klassischer Schaumzucker enthält tierische Gelatine – also nicht vegan. Viele Schaumzucker-Produkte sind aber glutenfrei, was sie zu einer idealen Nascherei für Menschen mit Glutenunverträglichkeit macht.

Ein klassischer Marshmallow bringt etwa 320–340 kcal pro 100 g mit. Natürlich kommt es immer auf die Sorte an – bunte Mäusespeckwürfel haben meist etwas weniger Kalorien. Aber: Schaumzucker ist eine Süßigkeit und darf auch einfach mal genossen werden – ohne Reue.

Es gibt tolle Schaumzucker-Produkte, die nur zur Weihnachtszeit, zu Ostern oder Halloween erhältlich sind – zum Beispiel Halloween-Schaumzucker-Figuren oder niedliche Weihnachtsschaumzucker-Motive.

S’mores-Dessert im Glas – mit Schaumzucker

sombres mit Schaumzucker

Zutaten (für 4 Gläser):

  • 100 g Butterkekse (z. B. Leibniz)

  • 50 g Butter (geschmolzen)

  • 100 g Zartbitterschokolade (oder Vollmilch, je nach Geschmack)

  • 100 ml Sahne

  • ca. 150 g Schaumzucker (z. B. Haribo Chamallows)

Zubereitung:

  1. Keksboden vorbereiten:
    Die Butterkekse fein zerbröseln (z. B. in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz) und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Die Mischung gleichmäßig auf 4 Dessertgläser verteilen und leicht andrücken.

  2. Schokoladenschicht:
    Schokolade grob hacken und mit der Sahne in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen. Gut verrühren und auf den Keksboden geben. Kurz abkühlen lassen.

  3. Schaumzucker rösten (optional):
    Die Schaumzucker-Stücke mit einem Küchenbrenner leicht anrösten, bis sie goldbraun sind – das sorgt für das typische S’mores-Aroma. Alternativ kannst du sie kurz unter den Ofengrill legen (Vorsicht – es geht schnell!).

  4. Finale Schicht:
    Die angerösteten Schaumzucker auf die Schokoschicht setzen. Nach Belieben noch mit Mini-Marshmallows, Schokodrops oder Keksbröseln dekorieren.

  5. Genießen!
    Am besten lauwarm servieren – so ist die Schokolade noch cremig und der Schaumzucker besonders fluffig.

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